Lot 10204 – 1875, Brief von Zofingen (Aargau) nach Aleppo (Syrien) mit 1868 25 Rp. grün Sitzende Helvetia
1875, Brief von Zofingen (Aargau) nach Aleppo (Syrien) mit 1868 25 Rp. grün Sitzende Helvetia, eine farbenfrische Marke in der üblichen Zähnung, mit klarer Abstempelung „ZOFINGEN 12.X.75“ und nebengesetzt P.D.-Handstempel. Auf der Rückseite Transitstempel TORINO (14 Okt.), BRINDISI (15 Okt.), Italienischer Poststempel ALESSANDRIA D’EGITTO (21. Okt.), Französische Poststempel ALEXANDRIE EGYPTE (29. Okt.), BEYROUTH SYRIE (2. Nov.) und ALEXANDRETTE SYRIE (5. Nov.). Bei der Ankunft wurde der P.D.-Handstempel durchgestrichen und der Brief wurde mit 9 décimes nachtaxiert.
Im Oktober 1875 war der Weltpostverein-Vertrag in der Schweiz und in den meisten europäischen Ländern bereits in Kraft, während Frankreich erst am 1. Januar 1876 beitrat. Die 25-Rp.-Frankatur und der P.D.-Handstempel waren daher irrtümlich angebracht worden, in der Annahme, dass der Weltpostverein-Tarif auch für Post in das französische Postbüro von Alexandrette gelten würde. Zu diesem Zeitpunkt galten aber noch die bilateralen Verträge mit 90 Rappen für einen unbezahlten Brief an eine französische Destination in der Levante. Der letzte Teil des Weges vom französischen Postbüro in Alexandretta nach Aleppo wurde höchstwahrscheinlich per Kurier zurückgelegt.
Es sind nur fünf mit dieser Ausgabe frankierte Briefe bekannt, die an das sehr seltene Ziel des heutigen Syrien geschickt wurden; mit einem Portohandstempel ist der Beleg einzigartig.
1875, Brief von Zofingen (Aargau) nach Aleppo (Syrien) mit 1868 25 Rp. grün Sitzende Helvetia, eine farbenfrische Marke in der üblichen Zähnung, mit klarer Abstempelung „ZOFINGEN 12.X.75“ und nebengesetzt P.D.-Handstempel. Auf der Rückseite Transitstempel TORINO (14 Okt.), BRINDISI (15 Okt.), Italienischer Poststempel ALESSANDRIA D’EGITTO (21. Okt.), Französische Poststempel ALEXANDRIE EGYPTE (29. Okt.), BEYROUTH SYRIE (2. Nov.) und ALEXANDRETTE SYRIE (5. Nov.). Bei der Ankunft wurde der P.D.-Handstempel durchgestrichen und der Brief wurde mit 9 décimes nachtaxiert.
Im Oktober 1875 war der Weltpostverein-Vertrag in der Schweiz und in den meisten europäischen Ländern bereits in Kraft, während Frankreich erst am 1. Januar 1876 beitrat. Die 25-Rp.-Frankatur und der P.D.-Handstempel waren daher irrtümlich angebracht worden, in der Annahme, dass der Weltpostverein-Tarif auch für Post in das französische Postbüro von Alexandrette gelten würde. Zu diesem Zeitpunkt galten aber noch die bilateralen Verträge mit 90 Rappen für einen unbezahlten Brief an eine französische Destination in der Levante. Der letzte Teil des Weges vom französischen Postbüro in Alexandretta nach Aleppo wurde höchstwahrscheinlich per Kurier zurückgelegt.
Es sind nur fünf mit dieser Ausgabe frankierte Briefe bekannt, die an das sehr seltene Ziel des heutigen Syrien geschickt wurden; mit einem Portohandstempel ist der Beleg einzigartig.
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